Unser Konzept

Der Seele Nahrung geben

 

Unser Anliegen ist es, Kindheit zu behüten und die Kinder als eigene Wesen respektvoll wahrzunehmen.

 

Wir wollen den Kindern das Umfeld und die Zeit geben, die sie brauchen, um sich zu entwickeln und zu reifen.

Räume und Garten wurden harmonisch gestaltet und eingerichtet, so dass sich die Kinder in einer Atomsphäre der Geborgenheit bewegen können. Das fantasievolle Spiel der Kinder wird durch Naturmaterialien, einfaches Spielzeug und Spieltücher angeregt.

 

Die Kinder erleben die Erzieherinnen bei vielen Tätigkeiten in Haus und Garten: Teig kneten, Gemüse schneiden, den Tisch decken, die Blumen gießen, bügeln und Wäsche falten, Laub harken und vieles mehr. Dadurch werden die Kinder zu nachahmendem Tun eingeladen und lernen in der Nachahmung.

 

In den ersten sieben Lebensjahren folgen die Kinder lernend dem Beispiel der Erwachsenen: das äußere Tun aber auch die Haltung der Vorbilder sind Modell für späteres eigenes verantwortungsvolles Handeln.

 

Die Kinder erleben ein breites Spektrum von Herausforderungen, die jedes in seinem eigenen Tempo annimmt: Gleichgewichtssinn, die Geschicklichkeit der Hände, Hören und Sprechen werden in vielfältiger Art und Weise angeregt und fördern die Gehirnentwicklung altersgerecht.

 

Rhythmus und Wiederholung sprechen das Kind seinem Wesen nach an und geben Sicherheit. Der Tageslauf wird im Wechsel von freiem Spiel und geführter Ansprache wie ein Ein- und Ausatmen rhythmisch gegliedert; der Jahreslauf folgt dem lebendigen Geschehen der Jahreszeiten mit ihren Festen.

 

Schöpferisches Tun wie Singen, Tanz, Puppenspiel, Aquarellieren, Plastizieren und Eurythmie bereichern das  Gruppenleben.

 

Rudolf Steiner
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